Universität Leipzig  ·  Fakultät für Chemie und Mineralogie  ·  Professur für multifunktionale Konstruktionswerkstoffe
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Methode

Um ein grundlegendes Verständnis für die Methode zu erhalten, soll kurz auf das Wirkungsprinzip des verfügbaren Gerätes eingegangen werden.

Die vom Untersuchungsobjekt abgeschwächte Röntgenstrahlung wird auf einem Detektor in Form einer 2D-Projektion (Radiographie) abgebildet. Durch das schrittweise Rotieren des Untersuchungsobjektes (Unterschied zu medizinischen Geräten) entstehen eine Vielzahl einzelner Projektionen, die später zu einem 3D-Datensatz rekonstruiert werden. Der 3D-Datensatz besteht aus einzelnen Volumensegmenten (Voxel), denen in Abhängigkeit der Probendicke und der Materialdichte, ein Schwächungskoeffizient als Grauwert zugeordnet ist. Somit können lokale Dichteunterschiede im Untersuchungsobjekt zerstörungsfrei und berührungslos dreidimensional visualisiert werden. Die Auflösung der Methode wird neben anlagenspezifischen Parametern vor allem von der Probengröße und der Materialdichte beeinflusst.

Messaufbau des 3D-µXCT mit Röntgenquelle (01), Strahlengang (rot), Untersuchungsobjekt (blau), rotierbaren Probentisch (02) und 2D-Detektor (grün)(03)


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